26/1/2012
Ich drehe gerade gehörig an der Geldscheibe. Es kommt so viel, es geht noch mehr. Ich hoffe, das alles geht irgendwie gut. Im Moment ist das mein letzter und mein erster Gedanke am Tag. Und das ist kein schöner.
Ich drehe gerade gehörig an der Geldscheibe. Es kommt so viel, es geht noch mehr. Ich hoffe, das alles geht irgendwie gut. Im Moment ist das mein letzter und mein erster Gedanke am Tag. Und das ist kein schöner.
Ich bin ja alles andere als ein Sozi, aber wenn man hört welche Idioten bei Schlecker am Werk sind, fragt man sich schon. Moral gibt es anscheinend schon ewig nicht mehr in der Wirtschaft. Ich versuche das in meinem Bereich und für mich und meine Kunden und Partner so zu leben, aber in der großen weiten Welt erfahren die Schlecker Mitarbeiter durch den Firmenkonkurs im Fernsehen und das am Freitag. Wie soll man sich da fühlen?
Ich hatte hier ja kurz über meine Kollegin geschrieben. Alles für die Würstel - hat sich rausgestellt das sie sich ein bisschen in meinen Freund verguckt hat. Funny situation. Not.
Jaja, Platz 8. Toll, gratulation. Und es geht weiter bergab, leider….
Beste Entscheidung: nach UK für das Konzert geflogen zu sein; Paris gesehen zu haben um damit auf ewig von Paris geheilt zu sein; bei der Startupweek 2011 dabei gewesen zu sein!
Schlechteste Entscheidung: sie nicht im Spital besucht zu haben. Zum letzten Mal.
Beste Anschaffung: ein Mitarbeiter, hehe.
Schönster Absturz: Weihnachtsfeier mit meinem Team.
Schlimmster Absturz: sicher mit H. in irgendeiner Spelunke.
Bestes Getränk: Heuer war ein Weinjahr.
Ekelerregendes Getränk: weiterhin Schnäpse.
Bestes Essen: Champions. Besser als TGI jemals sein könnte.
Schlimmstes Essen: kalte Reste im Hotelzimmer.
Beste Musik: Take That! Noch immer!
Schlimmstes Gejaule: weiterhin der ganze Mainstream Mist.
Eigene, schönste musikalische Wiederentdeckung: Der Hubert v. Goisern und der gute alte David H.
Peinlichster musikalischer Faux-Pas: peinlich ist mir nix mehr.
Beste Idee/Frage: Kommst mit nach London?
Dämlichste Idee/Frage: ein zweites Konzertticket zu kaufen - aber am Ende hat sich diese unglaublich weise Aktion ausgezahlt, haha.
Beste Lektüre: Tiger Tiger, SJ Bio, alles von Jonathan Tropper & Silva
Langweiligste Lektüre: Die Schoßgebete. Leider.
Der hirnrissigste Plan: Aufbau beider Hotels plus zusätzlich Koordination meines Projekts mit der fixen Abflugzeit nach UK vor Augen - ich glaube das war die heftigste Woche 2011.
Die gefährlichste Unternehmung: viel Geld in die Hand zu nehmen…
Vorherrschendes Gefühl 2011: Progressed.
2011 zum ersten Mal getan: ein Fotoshooting, mein Auto vom Abschleppplatz geholt
Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte: das das Leben trotzdem weitergeht. 2011 war das Jahr der Trennungen.
Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe: wohl für M&I die Konzertkarte, aber das müssen ja immer die anderen beurteilen…
Damit wünsche ich euch einen schönen Jahresausklang und 2012 lassen wir es dann weiterhin so richtig krachen. Es wird ein super Jahr werden, ich spüre das. Die Bäume wurden heuer gepflanzt, nächstes Jahr werden wir sie dann pflücken. Meine Firma entwickelt sich prima, einige tolle Reisen sind geplant, für etliche Events liegt die Eintrittskarte am Tisch. Die Wohnung wird fertig, Europameisterschaft steht vor der Tür, der Meistertitel von Salzburg…
Hätte ich damals tausend Österreicher mit meinem imaginären Maschinengewehr erschossen und danach tausend Deutsche, dann hätte ich laut Statistik in der ersten Gruppe eine weit größere Anzahl von Antisemiten getötet. Es hat Jahre der Indoktrination gebaucht, bis die Deutschen auf das Niveau gebracht wurden, das sie vorfanden, als sie in Österreich einmaschierten. Diejenige, die vor den Nazis aus Berlin geflohen waren, berichteten, dass sie dort nach fünf Jahren intensiver Hasspropaganda weniger belästigt worden waren als in Wien nach nur fünf Tagen - Henry Wermuth - Atme, mein Sohn, atme tief
Und im Grunde hat sich seit damals nichts geändert. Braun ist in Österreich noch immer stark in Mode, es sind jetzt halt eher die Türken als die Juden. Diese hässliche österreichische Fratze zeigt aber weiterhin ihr Gesicht wenn man hinsieht. So schön das Land ist, so verschmutzt ist seine Gesellschaft.
Noch keine Wohnung, aber der Dyson steht schon bereit. Noch dazu eine Bosch Tassimo. Na dann…
Vor einem Jahr hätte ich G. vielleicht noch geadded - auch weil ich seine Schwester kenne. Aber seitdem er bei Salzburg spielt, ist die Hemmschwelle doch zu groß. Interessant.
Es war nicht leicht. Ich versuche weiterhin nicht daran zu denken, aber heute wäre ich normalerweise zu ihr rübergefahren bevor ich meine Friedhofstour erledige. Es gibt Momente wo die harte Wahrheit klar wird, um danach dennoch in einen Nebel wieder zu verschwinden. Vielleicht war das hohe Fieber die Antwort meines Körpers darauf. Das ich genau zum Begräbnis so hohes Fieber bekam und dann mit 39 Grad am Zentalfriedhof dem Sarg nachmaschierte, das schaut mir nicht gerade nach Zufall aus. Natürlich wird der Tag kommen wo ich das ganze aufarbeiten muss, aber für jeden Moment dazwischen bin ich ganz froh.
Nun, heute ist Weihnachten. Von ganzen Herzen wünsche ich euch ein besinnliches Fest und einen schönes neues Jahr. Viele verbringen heuer das Weihnachtsfest im Kreis der Menschen die sie lieben, es gibt aber auch genug Feste wo geliebte Menschen fehlen. Genießt den Moment und vergesst nie das man für jeden wundervollen Moment dankbar sein soll. Haltet beim Anblick des geschmückten Christbaums kurz inne und gedenkt allen verstorbenen Menschen, allen Menschen die ihr verloren habt, allen Freunde die ihr verloren habt, an alle Partner die nun nur mehr eure Ex sind und an alle Menschen die in diesen Moment auf der Straße sitzen, an allen Menschen die gerade verzweifelt sind, kurz an alle Menschen denen es nicht so gut geht wie uns.
Bang! That’s another bomb on another town
While Luzar and Jim have tea
If I get home, live to tell the tale
I’ll run for all presidencies
If I get elected I’ll stop - I will stop the cavalry

Das ist der selbe Eintrag wie 2007. Der Text ist noch immer gültig, das Lied noch immer gültig, und somit ist der alte Eintrag noch immer gültig. Hoffen wir auf 2012.
Die 100k Umsatz doch geknackt. Na bitte.
Gerade den Kaffee gefunden den ich ihr noch zu Weihnachten schenken wollte..
Verdrängen funktioniert ganz hervorragend. Sobald auch nur ein Gedanke auftritt, versucht mein Unterbewusstsein das sofort zu überdecken. Klappt ganz gut, nur oft beim einschlafen kommen die Gedanken dann doch durch. Und die sind nicht schön. Am Dienstag zum Zentralfriedhof, da war ich auch schon seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr.

98 Jahre, und ein bisschen mehr als 2 Monate. Ja, es war eine schöne Zeit, ja es war eine lange Zeit. Man kann den Verlust noch nicht begreifen, nur fühlen. Und der Schmerz ist da, ist groß und wird ein Loch hinterlassen.
Ich habe heute ein interessantes Gespräch mit T. geführt. Es ging um meine Kollegin I. mit der ich mich ganz gut versteh. Er meint ich sehe die Zeichen nicht. Tu ich das wirklich? Sie hat extra für mich cupcakes gemacht, sie hat mir unabsichtlich ihren Spitznamen verraten, sie hat mich unabsichtlich vom Privattelefon angerufen (normalerweise haben wir uns immer von ihrer Dienstnummer aus gesimst), sie ging schon mit mir und T. gemeinsam weg, sie hat damals u.a. mein Geburtstagsgeschenk organisiert, sie schreibt mir viel und oft, nächstes Jahr schauen wir uns gemeinsam Cats an…sind das alles Zeichen und ich sehe sie nicht?
Das mein (älterer) kleiner Bruder jetzt den Füherschein hat, taugt mir ja grundsätzlich. Das mein Vater ihm aber einen gebrauchten Mazda 3 hingestellt hat….ja eh. Freut mich für ihm. Wenigstens wird einer von uns beiden beschenkt…
Eigentlich habe ich mich nur aus Jux bzw. Interesse beim Programm angemeldet. Ich dachte nicht das ich wirklich in die engere Wahl kommen würde. Immerhin bin ich erst 28 Jahre jung und andere haben sich mehr Erfahrung weiterzugeben. Ich wurde dann trotzdem ausgewählt, aber bis zum Tag der ersten Abendveranstaltung gab es keinen geeigneten Mentee für mich. Drei Stunden später dann doch und daher war ich gestern bei der zweiten Veranstaltung, der Auftaktveranstaltung. Ich war recht nervös, man bekommt ja nur Rahmeninformationen im Vorfeld über seinen Mentee. Ich wusste das es eine junge Frau aus Bulgarien wird, die nach einer Babypause wieder Fuß fassen will. Die Veranstaltung selbst war sehr unterhaltsam und gut gemacht, Stargast des Abends war unser Integrationsstaatssekretär Kurz. Ich mag ihm ja und er macht seine Sache bis jetzt sehr gut. Er selbst nimmt auch am Programm teil und ist Mentor. Bin ich also nicht der jüngste Mentor. Der Kern der ganzen Aktion ist ja, einen Migranten am Weg zum Arbeitsmarkt zu begleiten, beizustehen, ein offenes Ohr haben und ihm bei der Integration zu helfen. Sehr spannend. Es wurden 155 Paare an dem Abend gebildet - man sieht also das Nachfrage da ist. Und man darf nicht glauben das die Leute blöd sind. Gute 85% der Personen haben einen Uni Abschluß im jeweiligen Land. Und in einem Land das an zwei Weltkriege nicht schuldlos war, in der Judenfrage ein großes Wörtchen mitgeredet hat, das Haider und jetzt einen Strache groß gemacht hat - in unserer verdammten rechten Gesellschaft mit blühendem Alltagsrassismus müssen solche Programme einfach gefördert werden. Mit meinem Mentee hatte ich dann großes Glück. Sie spricht perfekt deutsch, hat BWL studiert, kommt aus der ERP Branche möchte sich aber nach der Babypause neu orientieren, eventuell in Richtung Marketing. In den nächsten Tagen treffen wir uns wieder auf einen Kaffee um mal zu besprechen wo ich helfen kann und sie am Weg begleiten kann. Ich glaube das wird eine tolle Erfahrung.
Vor zehn Jahren hätte ich nicht gedacht das Lu. heute verheiratet ist und schon ein Kind hat und mit mir nicht mehr spricht. Aber manchmal kommt es anders als man denkt. Trotzdem: Gratulation zum neuen Nachwuchs!
Es stimmt schon, irgendwie ist es heuchlerisch wieviele da plötzlich RIP schreiben. Aber im Grunde müssen wir uns daran gewöhnen, das nicht mehr die großen der Welt aus z.B. der Politik kommen sondern durchaus auch aus der Wirtschaft. Und Jobs war ein absolut großer. Einfach so neue Märkte zu schaffen oder bestehnde zu revolutionieren, nicht viele können das behaupten. Er hat durchaus beigetragen wie wir heute leben. Ob wir das gut finden oder nicht spielt da keine Rolle. Er und Gates und paar im Hintergrund - die Leute haben unser Leben in ungemein großen Ausmaßen geprägt. Stellt euch vor: ihr habt eine Idee und 30 Jahre später spielt diese Idee in beinahe jeden Leben eine so große Rolle wie die IT in unserem. Unfassbar. Deswegen war ich auch recht geschockt als ich die Todesnachricht am Handy direkt nach dem aufwachen las. Klar, Apple ist jetzt ein Rampensau, aber ich habe mich schon vor 15 Jahren dafür interessiert. Das ist ein anderer Zugang. Und irgendwie hat mich Jobs in zwei Dingen beschäftigt: ich will auch positiv beeinflussen und in der späten Phase hat er mich immer ein bisserl an meinen Vater erinnert. Ein bisserl halt. Heute Nacht habe ich sehr intensiv geträumt. Irgendwie muss mich Jobs Tod doch beschäftigt haben, weil in meinem Traum ist ein Musiker an Krebs gestorben. Meine Urgroßmutter ist auch an Krebs gestorben und ich habe live miterlebt. Krebs ist also kein gutes Thema für mich. Ich bin wach geworden als ich gemerkt habe das mir Tränen runterlaufen.
Ich kann es noch nicht glauben, aber die Freundin von H. ist schwanger. Und sie wollen das Kind. Ist alles absolut surreal. Ich trau den beiden das aber noch nicht zu. Das wird eine spannende Zeit.