Der Radfahrer
1/4/2006Heute habe ich zum ersten Mal einen Autounfall mit einem Radfahrer gehabt. Ich fuhr in meiner Gasse einen 30er. Dort geht links eine Gasse weg (und rechts geht ein Fahrradweg weiter), ich fuhr jedoch geradeaus. Als ich in der Mitte dieser Kreuzung war, sah ich von links einen Radfahrer mit extremen Speed auf mich zukommen. Ich hatte vielleicht 1 oder 2 Sekunden um zu reagieren. Ich ging aufs Gas um ihm das Leben zu retten. Ich hatte sofort das Gefühl das es nicht gutgehen kann. Aber besser er erwischt mein Heck als die Wagenmitte. Und so kam es dann auch: um Zentimeter war ihm mein Heck noch im Weg und er ist voll dagegen gefahren. Ich habe natürlich sofort gebremst und konnte im Rückspiegel Gott sei Dank sofort erkennen das der Typ noch lebt. Ich lief dann sofort zu ihm hin aber er sagte gleich das alles ok sei. Ihm tut zwar verständlicherweise alles weh, aber bis auf eine Schürfwunde hatte er nichts. Er hat auch eingesehen das ich nichts für den Unfall kann, immerhin hat er Nachrang und fuhr imho doch zu schnell. Er wollte dann auch nicht das eine Rettung kommt, und an meinem Auto war wenigstens auch keine Delle oder ähnliches, also habe ich ihm noch ein Taschentuch für die Schürfwunde gegeben und wir haben uns verabschiedet. Wäre ich eine Sekunde später drangewesen oder hätte sofort gebremst wäre er Typ kopfüber über mein Autodach geflogen, und das hätte definitv anders geendet. Ich war dann noch eine Stunde bisschen zittrig, aber ich bin mehr als froh das die ganze Sache so gut ausging.





