doh! - der tägliche krampf

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Das Tribunal

28/5/2006

Man sagt, durchs reden kommen die Leut zusammen. Ich sage: oder auseinander. Ich bin noch immer sauer, traurig, stinkig. Ich möchte eines klarstellen: doh is not my life. Es ist ein Teil dessen, was mir Gedanken macht. Würde ich über alles schreiben was mich berührt, würde es hier viel mehr Einträge geben. Teilweise muss ich mich auch selber zensurieren - anders geht es nicht. Was ich bis dato aber noch nicht ganz begriffen habe: warum und wieso ist der gestrige Abend so eskaliert? Man spielte Poker, man plauderte und plötzlich war man mitten in einer Diskussion wieso man nicht verstehe, daß die Freundes Freundin einen höheren Stellenwert als man selber habe. Ich weiss nicht warum es so kam. Ich habe kein Thema davon angeschnitten, ich habe mich nicht beschwert. Plötzlich wurden Dinge diskutiert, die für mich keine Wertigkeit haben. Viel mehr beschäftigt mich die Frage warum es so gekommen ist, als das, was im Endeffekt ausdiskutiert wurde.

Wie sang schon Andre Heller? Langsam, langsam geh i unter so allaan, wundern, wundern derf si niemand, daß i waan. Bei Gott - ich brauche kein Mitleid. Dazu geht es mir im Vergleich zu den tausenden Kindern die täglich sterben zu gut. Ich erwarte mir nur Achtung und Verständnis. Es tut weh zu hören, man sucht Aufmerksamkeit. Im Endeffekt war es auch so eine Meldung, die mein Fass zum überlaufen gebracht hat. Kritisieren geht immer leicht. Ein Opfer ist schnell gefunden. Der Spaß kann losgehen. Man macht es sich leicht zu glauben, für jedes Problem gibt es eine Lösung, oder für jedes Problem gibt es immer nur einen Grund. Ich glaube, ein guter Mensch zu sein. Ich denke ich bin jemand, von den man alles haben kann. Ich halte es nur für unglaublich feige, erst Alkohol zu benötigen, um sich einmal den Frust vor dritten von der Seele zu reden. Dazu muss ich keine 100km fahren, das kann ich jederzeit zuhause auch haben. Vielleicht übersieht man nur diese vielen kleinen Details. Wieviel musste ich in den letzten Monaten einstecken. Ich wuchs ohne Vater auf, spüre das heute viel mehr als früher. Mein Stiefvater hat mich auch verlassen. Meine Familie besteht aus einer ziemlich labilen Mutter um die ich mich mehr als kümmern muss, einen Bruder der jemanden sucht der ihm leitet, einer Oma die versucht ihre Tochter irgendwo zu beschützen. Und dazwischen ich. Ich habe in der Familie niemanden, mit dem ich über Probleme reden kann. Niemand der einem so wirklich versteht. Alle in meiner Umgebung sind mit ihren eigenen Problemen beschäftigt. Meine Mutter die nicht weiss wie sie nach den kommenden 3 Jahren überleben kann - wenn ihr dann um die 200 Euro im Monat bleiben. Mein Bruder der versucht die Schule irgendwo zu schaffen.

Ich habe früh genug erkannt, mir Freunde/Bekannten als Bezugspersonen zu nehmen. Sonst ist goddamn niemand da. Und ja, ich mag einige Beziehungen strapazieren indem ich nicht loslasse, immer die Bindung suche. Das mache ich aber unbewusst, ohne Absicht. Ich lasse ungern los, weil es sonst nichts gibt wo man sich anhalten kann. Somit habe ich z.B. auch nicht sonderlich viele Möglichkeiten in den Urlaub zu fahren. Dafür ist die Famile nicht geeignet, der Freundeskreis zu klein. Wenn man dann was planen will, ist endloses Aufschieben z.B. für mich _nicht_ ok. Ich war früher sogar so weit, den Urlaub für beide zu bezahlen, nur damit man in den Urlaub fährt. Krank, was? Ach gott, es hat aber funktioniert! Da ging es! Man kann mir auch vorwerfen, meinen Ex-Freund und Frisör damals vor das Gericht gezerrt zu haben. Man sollte dabei aber nicht vergessen das er einige Monate vorher mich mit einer Bekannten sowas von an die Wand gespielt hat, und mir damit so wehgetan hat, das er es nicht anders verdient hat. Ich habe eine einfach Regel: tust du mir was, tu ich dir was.

Ich bin noch immer unglaublich sauer. Ich finde es nicht OK wenn man immer nur mir irgendwelche Sachen vorwirft. Andere haben auch Dreck am Stecken. Ich bin auch nicht der Meinung das ich der Grund für alle Probleme bin, ich kenne noch andere Gründe. Man sollte nicht nur kritisieren das ich seine Freundin “nicht mag”, man sollte auch kritisieren das er meine Freundinnen nie Ernst nahm, und sobald ich mit ihm über Barbara oder irgenwem sprechen will er nicht zuhört, ich aber oft stundenlang zugehört habe. Man kann es nicht aufwiegen. Man sollte aber verdammt nochmal respektieren, daß ich große Probleme habe die ich nicht lösen kann - das ich trotzdem nicht aufgebe. Wenn man mir dann vorwirft ich bin “nicht gut drauf” hilft einem das nicht weiter. Ich versuche mein bestes zu geben. Tag für Tag, egal um was es geht. Wem das nicht genügt, wem das nicht passt, von dem muss ich mich verabschieden. Ich kann und werde nicht so sein wie man es sich vielleicht wünscht. Ich verlange das auch von niemanden. Ich könnte mich noch endlos aufregen: wieso muss immer ich der sein der Auto fährt - und wenn ich dann plötzlich keine Zeit habe ist ein anderes Auto da? Lauter so Dinge. Aber das hier auszubreiten würde nichts bringen außer böses Blut. Und auf das bin ich nicht aus.

Gestern habe ich Erfahren, daß mein Job im Staatsbetrieb so nicht mehr existent ist. Gestern ist mein Sessel hier kaputt gegangen. Kein Vater da der ihm rep. kann. Gestern wurde mir gesagt was ich nicht alles falsch mache. Gestern konnte oder wollte mich niemand verstehen oder Rücksicht nehmen. Gestern musste ich mit sicher zuviel Wein, zuviel Tränen und Hass 100km bei starken Regen im dunklen mit dem Auto fahren. Heute will ich nur eines: Abstand. Mehr Abstand. Ich muss mir anscheinend über vieles Gedanken machen. Ich muss anscheinend mich stark verändern um wieder “der beste Freund” zu sein.

Gestern ging was wichtiges zu Bruch. Ich weiss nicht wie es mit mir und Vodkaman weitergeht. Vielleicht war es das erste Mal das unsere Freundschaft emotional wurde. Es gab einen Moment der mir einiges bedeutete, auch wenn ich den Moment nicht ergriff. Was Hughie betrifft: Abstand. Vielleicht tut der uns beiden gut. Vielleicht geht ein Projekt daran zugrunde. Ich würde eher das Projekt als die Freundschaft riskieren. Ich möchte jedoch beides nicht aufs Spiel setzen.

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Pickelfreitag

22/5/2006

Der letzte Freitag war so ein richtiger Pickeltag. Du schaust dich abends im Spiegel an und siehst eine Menge neue Pickel. Und woher kommen die? Na von solchen Ereignissen: Autounfall auf der Tankstelle. Ich fuhr rückwärts aus der SB Waschanlage heraus (mit offenen Verdeck) als es plötzlich “bumm” macht und ich einen Honda drinpick. Die Tussi meint zwar sie sei gestanden, aber dann hätte ich sie gesehen. Ich habe 2 sehr kleine Kratzer, bei ihr ist die Heckstange, Heckleuchte und bisschen was vom Kotflügel kaputt. Und wieso? Weil das scheiss Tuningteile auf einem blöden Honda waren. Deutsche Wertarbeit gegen Ramsch. 1:0 Sieg für Mercedes. Trotzdem: bedeutet wieder eine Menge Wickel mit der Versicherung. Danach fuhr ich weiter ins Autokino. Ich stehe dort und plötzlich spricht mich ein Mädchen an. Problem: ich kannte sie nicht sofort. Mir fiel erst paar Minuten später ein das es ein ONS war. Ist natürlich total lustig mit einem Mädchen zu plaudern dessen Name einem nicht einfällt und die man auch nicht zuordnen kann. Im Endeffekt war es Katrin, the bad sex.

Wie ich schon sagte: ein Pickelfreitag.

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Ende ohne Schrecken

20/5/2006

Soeben habe ich die KEG Gründung abgebrochen. Unter meiner Führung wird es also keine Logistik Firma geben. Ich erwarte von Geschäftspartner 100%ige Zuverlässigkeit und gewisse wirtschaftliche Fähigkeiten. Beides war leider nicht gegeben.

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Zahnservice

16/5/2006

Heute beim Zahnarzt gewesen. 2 Löchen und Zahnstein weniger. Trotzdem: ich mag den Zahnarzt nicht. Ich hasse den Duft, diese Geräusche. Es dauert zwar nie länger als 10 Minuten bei mir, aber trotzdem. Wenn ich wirklich vor was Angst habe dann Zahnarzt.

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Beobachtungen

Schau gerade ATVPlus. Dort ist eine Reportage über dicke Menschen. Der eine Typ hat den selben Pulli wie ich. Hmm…

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Liebe

15/5/2006

Im Grunde habe ich sets gewußt,
Daß ich die Liebe kennenlerne,
Auch wenn es erst sehr spät,
Kurz vor meinem Tod geschieht.

Ich habe immer darauf vertraut,
Die Hoffnung nie aufgegeben,
Lange vor deiner Gegenwart
Bist du mir verkündet worden.

Du sollst es also sein,
Die mich mit großer Freude
Über deine Gegenwart erfüllt
Mit deiner so realen Haut

Beim Streicheln so sanft
So zart und so leicht
Kein göttliches Wesen und doch
Eine geballte Zärtlichkeit.

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Houellebecq

14/5/2006

Ich hatte wohl der der Sexualität eine zu große Bedeutung eingeräumt, das ließ sich nicht leugnen; aber der einzige Ort auf der Welt, an dem ich mich je wirklich wohlgefühlt hatte, war in den Armen einer Frau, wenn ich tief in ihrer Scheide steckte; und ich sah keinen Grund, warum sich das in meinem Alter ändern sollte.

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Szeneproleten

Eigentlich ist es ja nicht meine Art, über Szeneleute zu sprechen oder mir darüber Gedanken zu machen. Aber in der aktuellen News gibt es einen Artikel über Manuel Ortega und seine Freundin Isabella. Er 26, sie 25. Beide haben schon ein Kind. Beide haben keinen Kontakt zu ihren Kindern - beide haben ihre Kinder abgeschoben. Wenn Ortega sein Kind abschiebt, finde ich das schon schlimm. Aber als Mutter sein Kind abschieben, schrecklich. Und beide tun dann auf so Schickimicki Szenepärchen. Lächerlich! Die Gesellschaft fördert noch solche Proleten! Entweder ist unsere Gesellschaft wirklich schon so tief das solche Menschen eine Existenzberechtigung haben, oder ich irre mich da und die beiden sind supergut und total cool. Schrecklich.

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Gesellschaft
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Next-Gen Consolen Nachtrag

11/5/2006

Eine wirklich super Übersicht über die Präsentationen von Microsoft, Nintendo und Sony findet ihr hier: Microsoft, Nintendo sowie Sony. Ganz klarer Sieger: Nintendo.

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Tag 6 - Nichtraucher

10/5/2006

Bis jetzt bin ich noch immer Nichtraucher. Es ging leichter als ich dachte, obwohl man doch sehr oft an seine ehemals heissgeliebte Zigarette denken muss. Einige Vorteile hat das aufhören schon gebracht: ich habe keine Kopfschmerzen mehr, ich schlafe um längen besser, bin in der Früh viel schneller wach und Brustschmerzen sind auch keine mehr da. Was will man mehr? Also aufhören, liebe Leute!

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K-Plan
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Next-Gen Console

Gestern wurden einige Details über die neue Playstation 3 bekannt. Eine gute Übersicht findet ihr hier. Ich glaube nicht, daß sich die PS3 mit Preise von 500-600 Euro durchsetzen kann. Ich finde das auch irgendwo unverschämt. Zwar sehen die Screenshots der Games alles andere als schlecht aus, aber das tun die heutigen Xbox 360 Screens auch. Bloß bräuchte man für die ganzen HighDef Games wohl HDTV -> und niemand hat HDTV. Das nervt mich jetzt schon an meiner Xbox 360, und Sony wird es da nicht anders machen. Für mich kommt die PS3 also nicht in Frage, auch wenn ich schon immer Sony Fan war und so ziemlich meine komplette Haushaltselektronik von Sony ist. Ich werde weiterhin mit meiner Xbox 360 glücklich sein, mein Bruder wird sich Nintendos Wii kaufen und das sollte reichen. Und überhaupt: Niemand kann Nintendo das Wasser reichen. Die witzigsten Games, die beste Steuerung etc - das alles findet man nur auf Nintendo. Sonys PS1-2-3 bleibt für mich nur ein Mainstream Ding.

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1. NR Tag

5/5/2006

Es ist nicht leicht. Seit mehr als 24 Stunden bin ich Tschick frei, das bedeutet rund 3 Packerl nicht geraucht. Und es geht. Die Zeit vergeht aber langsamer, und man denkt oft daran sich eine anzurauchen. Aber ich möchte nicht: ich will mir beweisen stark genug zu sein um das durchzumachen. Warum höre ich eigentlich auf? Blöde Frage! Ich hasse es ständig überlegen zu müssen wo man seine Tschick herbekommt, ich hasse das Gefühl 40 Euro verdient zu haben und zu wissen das der Dreck in Tschick geht. Ich werde im Leben Erfolg haben - diesen Erfolg möchte ich genießen und nicht mit Krebs daniederliegen. Und samma ehrlich: außer das diese viel Geld, Stress, Gestank und die Gesundheit kosten bringen Zigaretten nichts. Der Trick beim aufhören ist: denk dir jedes mal wenn du an eine Zigarette denkst das du genug von dem scheiss Gift hast, und es dir ohne besser geht. Wirkt - GARANTIERT.

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K-Plan
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Der K-Plan beginnt!

4/5/2006

Der große Visionär und Vordenker me.chael gibt bekannt, den K-Plan nun in die Tat umzusetzen. Kollateralschäden sind schon eingetreten: Kamele in kleinen Päcken wurden vernichtet, keine Überlebenden. Das Gift ist dabei sich zurückzuziehen. Möge die Menschheit diesen Kampf gewinnen. Weitere News aus dem Schlachtfeld folgen.

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