Houellebecq
4/6/2006Es gibt die Liebe nicht
(Nicht wirklich, nicht genug)
Wir leben ohne Beistand,
Sterben allein und verlassen.
Der Ruf nach Erbarmen
Hallt durch die Leere,
Unsere Körper sind verkrüppelt,
Aber die Begierde des Fleisches bleibt.
Verschwunden sind die Versprechen
Eines jugendlichen Körpers,
Wir gelangen ins Alter
Wo uns nichts mehr erwartet
Bis auf die unnütze Erinnerung
An unsere vergangenen Tage,
Das Auflodern von Haß
Und nackte Verzweiflung.





