Aber das Event kann doch für den Organisator nichts..
Ich hab eigentlich gemeint, dass der ganze Event fürn Hugo
Tom
| 9/3/2008
Ich hab eigentlich gemeint, dass der ganze Event fürn Hugo ist.
Dieses ständige entschuldigen und “wir sind die Täter”, “niemals vergessen” mimimimimi geht mir extrem auf die Nerven.
Der Krieg ist seit 60 Jahren vorbei, der Anschluß ist 70 Jahre her, schön langsam ists genug. Oder sind “wir” in 100 Jahren noch immer nicht drüber hingweg?
Wo bleibt eigentlich eine Gedenkminute-Stunde-Sekunde für die Opfer des ersten Weltkriegs oder der Brüderkriege?
Ich glaube nicht das es ums "entschuldigen" geht. Es geht
Ich glaube nicht das es ums “entschuldigen” geht. Es geht nur darum es nicht vergessen zu machen. Täten warst du nicht und ich auch nicht, unsere Großeltern waren die Schuldigen. Ich bin persönlich der Meinung das man all die Toten _nicht_ vergessen darf. Die unzähligen Geschichten, Familien, Leben all das wurde durch den Führer und seine Untergebenen zerstört. Und genau das macht die Situation auch so speziell im vgl zum WW1 oder unseren Bürgerkrieg. Die Ausrottung einer kompletten “Rasse” weil es mir gerade so passt. Das ganze gepaart mir fürchterlichen Mittel. Zereisst es dir nicht das Herz wenn du Zeitzeugen hörst, Geschichten ließt etc? Vielleicht habe ich da einen anderen Zugang…mir tut jeder und alles leid dem Leid zugefügt wurde, ohne eigene Schuld.
Was aus Wien hätte werden können ohne dem Nationalsozialismus kann man imho sehr schön in Teilbereichen von NYC sehen, wo die Juden durchaus stark kulturell und gesellschaftlich verankert sind und dadurch einen tollen Beitrag zur Gesellschaft leisten. Zwar wäre die Geschichte wahrscheinlich trotzdem nicht so toll ausgegangen, weil damals die ganze “christlich soziale” Chose auch nicht das Gelbe vom Ei war, geschweige der Ständestaat.
Gerade in unserer heutigen Gesellschaft, wo die Unterschicht wählen geht ohne das Hirn einzuschalten und ernsthaft glaubt das der Islamismus DIE Gefahr ist und sich deshalb eine “saubere” Lösung aka “Deportierung” (Strache;Westi) wünschen muss man das wieder in Erinnerung holen.
Egal wie “lange” etwas zurückliegt - die Narben an der Gesellschaft bleiben. Die Vernichtung bleibt.
Gott strafe die katholische Jugend
Tom | 8/3/2008Gott strafe die katholische Jugend
Aber das Event kann doch für den Organisator nichts..
me.chael | 9/3/2008Aber das Event kann doch für den Organisator nichts..
Ich hab eigentlich gemeint, dass der ganze Event fürn Hugo
Tom | 9/3/2008Ich hab eigentlich gemeint, dass der ganze Event fürn Hugo ist.
Dieses ständige entschuldigen und “wir sind die Täter”, “niemals vergessen” mimimimimi geht mir extrem auf die Nerven.
Der Krieg ist seit 60 Jahren vorbei, der Anschluß ist 70 Jahre her, schön langsam ists genug. Oder sind “wir” in 100 Jahren noch immer nicht drüber hingweg?
Wo bleibt eigentlich eine Gedenkminute-Stunde-Sekunde für die Opfer des ersten Weltkriegs oder der Brüderkriege?
Ich glaube nicht das es ums "entschuldigen" geht. Es geht
me.chael | 10/3/2008Ich glaube nicht das es ums “entschuldigen” geht. Es geht nur darum es nicht vergessen zu machen. Täten warst du nicht und ich auch nicht, unsere Großeltern waren die Schuldigen. Ich bin persönlich der Meinung das man all die Toten _nicht_ vergessen darf. Die unzähligen Geschichten, Familien, Leben all das wurde durch den Führer und seine Untergebenen zerstört. Und genau das macht die Situation auch so speziell im vgl zum WW1 oder unseren Bürgerkrieg. Die Ausrottung einer kompletten “Rasse” weil es mir gerade so passt. Das ganze gepaart mir fürchterlichen Mittel. Zereisst es dir nicht das Herz wenn du Zeitzeugen hörst, Geschichten ließt etc? Vielleicht habe ich da einen anderen Zugang…mir tut jeder und alles leid dem Leid zugefügt wurde, ohne eigene Schuld.
Was aus Wien hätte werden können ohne dem Nationalsozialismus kann man imho sehr schön in Teilbereichen von NYC sehen, wo die Juden durchaus stark kulturell und gesellschaftlich verankert sind und dadurch einen tollen Beitrag zur Gesellschaft leisten. Zwar wäre die Geschichte wahrscheinlich trotzdem nicht so toll ausgegangen, weil damals die ganze “christlich soziale” Chose auch nicht das Gelbe vom Ei war, geschweige der Ständestaat.
Gerade in unserer heutigen Gesellschaft, wo die Unterschicht wählen geht ohne das Hirn einzuschalten und ernsthaft glaubt das der Islamismus DIE Gefahr ist und sich deshalb eine “saubere” Lösung aka “Deportierung” (Strache;Westi) wünschen muss man das wieder in Erinnerung holen.
Egal wie “lange” etwas zurückliegt - die Narben an der Gesellschaft bleiben. Die Vernichtung bleibt.