Es ist traurig, daß meine Mutter öfter unterwegs ist als ich es bin. Irgendwann am langen Weg dürfte ich versagt haben. Es ist natürlich meine Schuld und Problem, ich bin mir nur noch nicht sicher, wie ich das lösen kann. Es ist ja nicht so, daß man morgen aufwacht und dann plötzlich am Wochenende immer unterwegs ist. Das nagt schon an mir.
Achja..was die Mutter betrifft: seit einigen Wochen spreche ich vielleicht 10 Sätze in der Woche mit ihr. Es ist zur Zeit ein bisschen ein “Meta” zusammenwohnen. Aber ich kann mich daran gewöhnen.
Ich muss hart daran arbeiten, daß die schwarze Wolke endlich kleiner wird. Es sind so viele kleine Dinge die nicht passen oder richtig sind, in Summe bedrückt das einem aber trotzdem. Du stehst auf mit der Wolke, du gehst schlafen mit der Wolke. Der Tag heute war z.B. im Arsch, als der Projektpartner eines Großprojektes mich angefaucht hat, wann ich endlich damit fertig bin. Es geht um das selbe Projekt wo man mir noch Geld schuldet. Es ist das Projekt, daß seit einem Jahr ständig und ausschließlich von mir vorangetrieben wird. Das sind Momente und Situationen, da will man sich einfach mal für paar Stunden betrinken und abschalten. Und genau das mach ich jetzt.





