27/8/2011
S. wieder getroffen. Sie hat sich bei mir für alles entschuldigt und somit beginnen wir wieder bei Null. Naja, nicht ganz. Es war mir schlagartig wieder bewusst warum ich mich in ihrer Nähe so wohl fühle.
S. wieder getroffen. Sie hat sich bei mir für alles entschuldigt und somit beginnen wir wieder bei Null. Naja, nicht ganz. Es war mir schlagartig wieder bewusst warum ich mich in ihrer Nähe so wohl fühle.
Uh, neues Foto im Kleid. Bezaubernd.
Irgendwas davon wird es wohl werden:
Irland mit dem Auto
Irland mit dem Auto, in Schlösser schlafen..
Schaut aber nicht so aus als ob jemand mitkommt. Das soll aber nicht alles sein. Eventuell noch NYC oder London zu Weihnachten, gerne auch mit Freunden, aber da kommt nix…
Zwei Tage München - na wenigstens ein bisschen raus. In meiner Weltanschauung ist München ja sowieso nur ein weiterer Vorort von Salzburg, also meiner Stadt des Herzens. Jedesmal wenn ich die erhabene Burg sehe möchte ich mir dort im Schatten auf der Stelle eine Wohnung suchen und nur mehr an der Salzach frühstücken und Abends am Kai mich mit Vodka zuschütten.
In the wake of a company failure, the founder’s belief in himself falters, even shatters. So do many of his relationships. He feels responsible for everyone - his now jobless employyees, the lender to whom he owes money, the investors who bet on his idea, sure, but first and foremost on him.
Wise words, i hope that i don’t need to write them myself in some days
Überspitzt formuliert könnte ich sie stundenlang beobachten. Diese Haare. Aber in diesem Leben wird das nicht passieren.
Ich bin mir noch nicht sicher wie ich es anstelle, aber ich muss mal abschalten. Ich bin absolut am Ende, die letzten Wochen und Monate waren genug und während andere Urlaub machen quäle ich mich so irgendwie durch den Tag.
Es kotzt mich an das die Guten immer schon vergeben sind. Aber was kotzt mich nicht an wenn es um Frauen geht.
Es ist schon ein blödes Gefühl wenn sie einem nicht so recht aus den Kopf geht.
Ich kann es mir nicht wirklich erklären. Seit ein paar Wochen bin ich immer ein bisschen gereizt, immer mit mir und der Welt unzufrieden und muss mehr seufzen als jemals zuvor. Am Abend schlafe ich nicht ein, und sollte ich es doch irgendwie schaffen, dafür dann nicht durch. In der Früh komme ich dann absolut nicht aus dem Bett. Ich bin ohne Grund grantig. Ich kann mir die Lage nicht wirklich erklären, bin irgendwie ratlos. Es macht mich zur Zeit auch nichts glücklich…kein Film, kein Buch, kein Match, kein Cocktail. Ich stehe in den nächsten Wochen vor den bisher größten Herausforderungen meines Lebens, aber irgendwie nehme ich das ganz cool - oder ist kalt das bessere Wort? Vielleicht rede ich mir das aber auch nur ein, und in Wirklichkeit ist es diese Situation die mich so lähmt. Ich schaffe es im Moment auch nicht wirklich mir die Zeit nach dem 1. Juli vorzustellen. Es ist absurd - kaum geht es wirklich bergauf fühle ich mich beschissen. Dafür fehlt mir zur Zeit absolut jede Erklärung. Es ist nicht der Druck der mir zusetzt - Druck konnte ich schon immer aushalten - es ist vielleicht die Angst alles in den Sand zu setzen, keine Blaupause für das zu haben was wir machen, absolut neue Wege zu gehen.
The road ahead.
Nochmal paar Stunden verschnaufen bevor ein heftiges Monat beginnt. Im Juli wird sich in meinem Leben so manches ändern - ich bin gespannt wohin uns das führt.
Seit Wochen schlafe ich verdammt schlecht, aber wenigstens Träume ich wieder mehr als früher. Das ich dann aber von ihr Träume, war so nicht ausgemacht. Das war einer dieser Träume der einem den ganzen Tag im Unterbewusstsein bleibt und beschäftigt. Und beschäftigt bin ich zur Zeit mehr als genug.
Ich komme gerade aus einer Bar heim. Ich war dort mit paar Freunden, eigentlich eine lustige Runde. Trotzdem war es irgendwie ein Depri Abend. In der Bar hat eine Gruppe Geburtstag gefeiert. Mit soviel Liebe, Freundschaft, Herzlichkeit und Zusammengehörigkeit. Ich hab das ganze bisschen beobachten und irgendwie hat mich das runter gezogen. Es wurde auch (Karaoke) gesungen. Wie die Leute mit dem Geburtstagskind (eine 30j Frau) umgingen, war für mich Wahnsinn. Einmal möchte ich das auch so erleben. Ich bezweifle nicht das ich Freunde habe die mich mögen (no na net), aber diese Herzlichkeit…irgendwo fehlt die. Oder man zeigt sie mir nicht. Ich glaube da draußen gibt es zur Zeit zwei Menschen denen ich mein Leben anvertrauen würde. Das ist jetzt nicht so die Menge. Irgendwie geht es mir auch auf die Nerven, immer selbst der Impulsgeber zu sein. Immer nachlaufen zu müssen wenn es um Treffen, Events oder Urlaube geht. Ich bin aus einem Freundeskreis komplett raus gekippt, ich bin nur ein dunkler Gedanke wenn es um einen Spontanurlaub oder dgl geht, oder wenn es um irgendwas geht das man in Gesellschaft macht. Natürlich liegt es an mir selbst, aber hier in meinem Blog kann ich mich trotzdem darüber ärgern und sudern. Ich werde jeden einzelnen einen Grund gegeben haben und ich bin sicher nicht einfach zu handeln. Aber ich bin eine treudoofe Seele die einem nie in Stich lässt.
Ich möchte auch einmal so eine Geburtstagsparty erleben - die vielleicht sogar nicht mal von mir selbst geplant ist. Mit Freunden die einem in den Arm nehmen und das so meinen. Darum gehts im Leben, nicht um Geld oder Erfolg. Auch wenn ich andere Interessen und Hobbys haben und ein bisschen ein anderes Leben führe - ich möchte nicht mehr der letzter sein der in die Mannschaft gewählt wird.
Recht unerwartet habe ich am Wochenende nix vor. Gehe gerade meine Kontakte durch wer eventuell Zeit und Lust hat. Viele kommen da nicht in Frage. Unbefriedigend. Ein schöner Rausch könnt schon was.
Eigentlich läuft es beruflich prima. Meine Firma brummt, ich hatte noch nie so viel (eigenes) Geld wie jetzt, ein Projekt ist endlich am Markt, ein anderes Projekt wurde durch Hughie gerettet, ein neues Projekt beginnt gerade, im Staatsbetrieb läuft es auch sehr gut, in Summe bleibt im Moment von den 14 Stunden Arbeitstagen im Moment wirklich was hängen.
Es wird Zeit für eine Inventur meines Privatlebens. Ich muss das doch irgendwann irgendwie auch auf die Reihe bringen. Die Situation daheim ist noch immer wie vor einigen Wochen, nur verdrängt mein beruflicher Stress das im Moment. Wenn du um 8 oder 9 heimkommst, isst du schnell was (im Moment die erste warme Mahlzeit am Tag), schaust noch eine Stunde fern und gehst schlafen. Da bleibt nicht viel Platz für den Rest.
Man kann mir wirklich viel vorwerfen und ich mache sicher auch etliches falsch. Aber ich bin stolz, in vielen Dingen so einen verdammten Sturkopf zu haben und meinen Weg zu gehen. Ich bin anders als die anderen, und vieles mache ich wohl auch aus dem Antrieb, Respekt und Anerkennung bzw. ein Lob zu bekommen. Ich werde wohl nie so einen großen Freundeskreis haben wie ich mir wünsche, ich werde nie die Person sein die man zuerst anruft und fragt ob man gemeinsam was unternehmen will, ich werde nie stolz auf meine Familienwurzeln sein, ich werde nie ausgefallene Frauengeschichte erleben, ich werde nie die Anerkennung und den Respekt bekommen den ich mir wünsche. Mit 27 wird es Zeit das zu erkennen.
Ich lese gerade wieder viele Startup Geschichten. Die Wege anderer interessieren mich natürlich besonders, obwohl ja jeder seinen eigenen finden muss. Wenn man aber oft ließt wie manche da rein kippen und rund um die Uhr wie verrückt an ihrer Idee arbeiten….dann beginne ich heftig an mir zu zweifeln. Ich treibe alle Projekte voran, lasse niemals locker, aber weder rund um die Uhr noch mit absoluter Härte. Ich nehme mich oft zurück, und lese ein gutes Buch oder sehe mir irgendwelche Serien an. Ich würde wahrscheinlich sonst irgendwann verrückt werden. Im Grunde ist es eine dreifach Belastung die ich da habe. Ich muss am Tag in mehrere Charaktere schlüpfen. Bei allen Projekten arbeite ich mittlerweile mit Freude und Partner zusammen, und deshalb zieht sich auch alles ewig hin. Ich würde schon öfter gerne mehr Gas geben, aber bei jedem Projekt spiele ich den Dirigenten und muss die anderen auf meine Spur bekommen. Natürlich, man kann mir vorwerfen auf die falschen Leute gesetzt zu haben. Aber das wird die Zeit zeigen. Im nächsten Jahr müssen auch endlich einige Projekte veröffentlicht werden, einiges dauert mir viel zu lange. Dann wird sich zeigen, ob ich absolut eine Niete bin oder ob ich doch paar Sachen richtig gemacht habe. Ich hinterfrage mich ständig, aber das alleine ist zu wenig. Mir ist aber nicht ganz bewusst, wie mein persönliches Umfeld die Sache sieht. Ob man mich schon lange für gescheitert erklärt hat, ob man mich für verrückt hält, oder man man mir doch ein bisschen was zutraut.
Es ist einfach beschissen. Wieder ist ein guter Kunde von mir gestorben, wieder mit Herzinfarkt hinterm Steuer. Er war auch starker Raucher, wie mein Freund David (du fehlst noch immer..). Ich muss auf beiden Internetseiten seine Todesnachricht posten. So etwas will man nicht mal für Geld machen. Seine Freundin und Mitarbeiter sind natürlich total aufgelöst, keine Frage. Und das so kurz vor Weihnachten.
Daneben habe ich auch heute vom Tod eines Geschäftspartner erfahren. Er starb aber schon im November. Angeblich nach kurzer und heftiger Krankheit. Im Oktober haben wir noch ein großes EDV Projekt geplant, das fällt jetzt komplett ins Wasser.
Beide Fälle betreffen mich nicht direkt, aber es nimmt einen schon mit. Zuerst hat es mich am Sonntag ein bisschen aus der Spur gehoben, jetzt das….was bringt diese Woche noch?
Irgendwie fliegt mir das Glück im Moment zu. Heute kam ein Tausender am Konto an (von einem gewonnen Rechtsstreit von 2009) das OK zu meiner Wohnung kam (ich muss nur mehr unterschreiben), und am Abend bin ich mit einem neuen Auftrag im Wert von 6k heim gefahren und dort sah ich dann meine Buchungsbestätigung von der nächsten London Reise (Juli 2011, mit einem Freund). Und das war nur heute. Irgendwie fühlt sich gerade alles super an, das tut richtig gut nach dem blöden Frühjahr bzw. Sommer. Da ging es mir teilweise wirklich dreckig, glaube aber nicht das jemand das mitbekommen hat.
Und als ob das alles nicht reichen würde, habe ich morgen die Vereinsweihnachtsfeier, am Freitag die Feier mit den alten Kollegen, am Samstag mit M., nächste Woche die meiner eigenen Firma und mit T. und paar Tage darauf die mit den neuen Kollegen. Ich freu mich schon alte Freunde und Kollegen wiederzusehen. Vielleicht sehe ich VoMa heuer noch (auch darauf freue ich mich natürlich) und (trommelwirbel) mit S. spreche ich wieder. So ziemlich alles passt gerade im Moment.
In einer nachdenklichen Minute frage ich mich aber ob das so bleibt und ob ich gerade den beruflichen Erfolg mir erarbeitet habe oder ob das einfach viel Glück war (neue Kunden, neue Projekte, alte Projekte, Bilanzergebnis usw usf.). Das Privatleben gehört jetzt noch verbessert. Mehr Zeit mit meinen Freunden verbringen und verlorene Freundschaften wieder versuchen zu aktivieren, das wäre schön wenn das auch klappen würde.
Gerade The Confession von Grisham fertig gelesen. Es ging wieder um eines seiner Lieblingsthemen, um die Todesstrafe. Diesmal traf es den falschen (Buch kann man lesen, tolle Geschichte) und das obwohl der echte Mörder bekannt war. Ich kann noch immer nicht verstehen, warum die Amis so auf die Todesstrafe stehen. Ich bin absolut gegen die Todesstrafe. Ohne wenn und aber. Es ist auf so viele Ebenen falsch, wenn “das Gesetz” Menschen töte. Ich wüsste nicht, ob ich als Amerikaner nicht auch bei jeder Hinrichtung auf die Straßen gehen würde.
In den letzten Tagen werde ich oft gefragt was ich mir so zu Weihnachten wünsche. Grundsätzlich gibt es dafür meine Amazon Wunschliste, aber jetzt mal ehrlich: was soll ich mir wünschen? Dieses ganze materielle Zeug macht einem sowieso nicht glücklich. Ich wünsche mir wieder mit L. zu sprechen, ich wünsche mir wieder schöne Abende mit VoMa oder eine zweite Chance mit S. Ich wünsche mir meine Freunde öfter zu sehen, ich wünsche mir das man mir mal unerwartet eine Freude mit einer netten Geste macht. All das findet man nicht auf einer Amazon Wunschliste, aber all das ist es was im Leben zählt und wert ist, gewunschen zu werden.