23/6/2009
Bist du org: der neue Star Trek Film ist ein Wahnsinn! Unglaublich geil. Damit hätte ich nicht gerechnet. Im heurigen Jahr ganz klar der beste Film. Unbedingt anschauen!
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Film über das vierte Flugzeug des 11. September. Am 11. September 2001 flogen zwei Flugzeuge ins World Trade Center, eine dritte Maschine zerstörte Teile des Pentagons, während das vierte entführte Flugzeug sein Ziel nicht erreichte. Der Film schildert in Echtzeit die Ereignisse an Bord dieses Flugzeuges, das um 8:42 Uhr in Richtung San Francisco abhob und dann in die Hände von Terroristen fiel. Quelle: Dt. Version
Dieser Film … geht unter die Haut. Man sollte nicht vergessen das es so (bzw. ähnlich) vor einigen Jahren wirklich war. Man kann sagen was man will aber 9/11 war das bisherige Highlight meiner Generation - nicht vergleichbar mit WW2 aber mindestens mit dem letzten Börsencrash 1929. Beides hat eine Menge verändert. Im Abspann zum Film ließt man: Americas war on terror has now begun. Und das stimmt. Wenn man in sich geht und überlegt hat jeder von uns eine Zeit vor 9/11 und eine Zeit danach. Aber beides ist anders. Meine Generation (80) muss so fühlen. Damals begann eine neue Zeitrechnung. Ich bin der Meinung man sollte den Film sehen. Überaus krank ist auch die Tatsache das alle Leute in der Maschine gebetet haben: Vater unser sowie den Gegenpart der Moslems. Beide beten zu Gott / Allah und doch bringen Sie sich gerade um. Denkt darüber nach.

Heute Abend startet im ZDF die Serie “Das Kanzleramt”. Muss man sehen. Ist die deutsche Version von WestWings. Hier gibt mehr Infos darüber.
Man schreibt das Jahr 1881: In den finsteren Katakomben der Pariser Oper haust ein entstelltes Ungeheuer, das sein zerstörtes Gesicht hinter einer weißen Maske verbirgt. Seit Jahren macht es sich immer wieder bemerkbar. Unheimliches Lachen ertönt auf der Hinterbühne, unsichtbare Hände spielen während der Gesangproben auf dem Klavier und am Ende stürzt gar — wie von Geisterhand geführt — ein 450 Kilogramm schwerer Kronleuchter, auf die Bühne. Nur das schöne Ballettmädchen Christine Daa wird verschont, denn das Phantom hat sich in sie verliebt. Mit seiner Hilfe wird Christine zum gefeierten Bühnenstar. Doch sie muss einen hohen Preis dafür zahlen, denn das liebeskranke Phantom (ent)führt Christine durch ein Labyrinth von Gängen unter dem Opernhaus zu einem See. Der tapfere Graf Raoul, Vicomte de Chagny will sie jedoch aus der Gewalt des Ungeheuers befreien… (Quelle: Moviefans)
Wahnsinn. Das Musical hatte ich vor einigen Jahren schon gesehen, und der Film macht es genau richtig. Kein falscher Hollywood Kitsch, sondern einfach die Musicalszenen als Film gespielt und dazu die Musik aus dem Musical. Grenzgenial. Ich liebe den Film, ich liebe das Musical aber am meisten liebe ich die Musik. Ganz großes hat Andrew Lloyd Webber damit geschaffen. Wirklich sehenswert!

In den Straßen der Hauptstadt tobt der Häuserkampf. Hitler (Bruno Ganz) hat sich mit einigen Generälen und engsten Vertrauten im Führerbunker der Reichskanzlei verschanzt. Zu ihnen gehört auch Traudl Junge (Alexandra Maria Lara), seine Privatsekretärin, die ihn nicht im Stich lassen will. (Quelle: Film.de)
Ein wirklich dramatischer Film. Wohl einer der besten Kriegsfilme die ich gesehen habe. Man merkt auch, daß der Film Gott sei Dank nicht aus Hollywood kommt, sondern aus Deutschland. Bruno Ganz spielt Hitler ganz ausgezeichnet - echter könnte man Hitler wahrscheinlich nicht spielen. Dabei bekommt man Gänsehaut, denn das Hr Ganz so leicht einen der größten Diktatoren unserer Zeit nachmachen kann, ist abnormal. Der Film rüttelt auch wieder wach, bzw. sollte meiner Meinung nach zukünftig in Schulen gezeigt werden - denn nicht nur PISA ist unser Problem, sondern auch unserer Vergangenheit. Man kann Hitler leicht als Deutschen verkaufen, aber Braunau liegt und lag noch immer in Üsterreich. Er war eines von uns. Unser liebes kleines Land hat so eine Bestie hervorgebracht. Am schlimmsten war die Szene wo die Göbbels Kinder im Schlaf von der eigenen Mutter mit Gift getötet wurden. Wer da kalt bleibt verdient es nicht zu leben. Grauenvoll.
Prädikat: Sehenswert! (und auch verständniswert.)

Der von ihm verkörperte Jan bricht öfters mal mit seinem besten Freund Peter (Vincent Gallo-Doppelgänger Stipe Erceg) in Villen ein, um deren Besitzer aufzurütteln. Sie klauen nichts, doch sie rücken die Möbel zu wahren Dada-Kunstwerken um und hinterlassen verstörende Nachrichten: Sie haben zu viel Geld. Die Erziehungsdirektion oder Die fetten Jahre sind vorbei. Als Jan eines Nachts Peters Freundin Jule (Julia Jentsch) einweiht, überstürzen sich die Ereignisse.
Die beiden - mittlerweile verliebt - brechen bei Hardenberg (Burghart Klaussner) ein, dessen Auto Jule zu Schrott gefahren hat. Während ihr Leben durch Schulden verbaut ist, hortet er weitere Luxuskarrossen. Unverhofft kommt Hardenberg aus dem Urlaub zurück - und erkennt Jule. Peter eilt zu Hilfe, und zu dritt entführen sie den Bonzen nach Üsterreich.
In einer Berghütte kommen sich die jungen Erziehungsberechtigten und der Multimillionär näher - Hardenberg ist ausgerechnet ein Alt-Achtundsechziger. Auch wenn er seinen Entführern mit Arroganz ihren naiven Idealismus ankreidet, wird er beim gemeinsamen Kiffen schon mal wehmütig. Wie konnte er als einstiger Anprangerer sozialer Ungerechtigkeiten so in die Konsumfalle tappen, wie konnte es so weit kommen, dass ihm die Zeit fehlt, sein Geld auszugeben?
Als Peter die Beziehung zwischen Jan und Jule entdeckt, kommt es zum Bruch - da kann Hardenberg noch so von freier Liebe schwafeln. Doch in der ehrlichen Versöhnung der drei liegt die Stärke: Im Gegensatz zur Generation, die der sexuellen Revolution huldigte, benennen sie den Schmerz, ohne dabei ihre politischen Ziele zu vergessen. (Quelle: Filmkritik)
Der Film ist für einen deutschen Film richtig gut geworden. Nur leider fang ich mit dem Thema nichts an. Diese linke Bande, die alles kapitalistische hasst, damit fang ich wirklich nichts an. Sie prangern das an, für das ich stehe. Somit sehe ich den Film für mich mit einen totalen Interessenskonflikt. Er ist gut gemacht, ich ärgere mich aber total über diese blöde linke Einstellung.

Stellen Sie sich vor, Sie werden nach den Ereignissen des gestrigen Tages gefragt, und Sie wissen nicht einmal, wann gestern war….
Bei einer Firmenweihnachtsfeier treffen die aus verschiedenen sozialen Schichten stammenden Herren Frust, Angst, Zorn und Stress aufeinander. Vereint durch den gemeinsamen Alkoholspiegel begeben sich diese unterschiedlichen Charaktere zu später Stunde gemeinsam auf die Jagd. Dummerweise nach der selben Frau: Sybille, die Chefsekretärin. In einer Bar eskaliert die Situation, man verliert den Rest an Würde und Kontrolle und es kommt zur unvermeidlichen Katastrophe. (Quelle: Filmhomepage)
Ich habe mir damals mit Freunden das Kabarett angesehen. Hat mir irgendwie so überhaupt nicht gefallen. Düringer hat verzweifelt versucht auf der Bühne mehrere Charaktere darzustellen. Der Kinofilm hats aber richtig gemacht. Düringer geht in die Rollen wirklich auf: der alkoholisierte Stapelfahrer, der übergestresste Businesstyp etc. Der Witz und Schmäh befindet sich eindeutig oberhalb des Kabaretts.
Der Film ist wirklich gut gemacht, zwar sehr eigen, aber trotzdem gut. Hinterholz 8 oder die Benzinbrüder - damit kann er jedoch nicht mithalten, will das aber garnicht. Ich kann den Film jeden Empfehlen, der Düringer mag, und wiedermal einen guten österreichischen Film sehen will.

Auf Einladung von Barcadi bin ich recht kurzfristig zu der Filmpremiere eingeladen worden. Fand alles im Gasometer statt, also nicht gerade meine Favo-Location. Wie uns gesagt wurde, sind wir das zweite Publikum Weltweit, die den Film sehen. Cool irgendwie, hat auch davon abgelenkt, das sehr viele möchtegern Marketingtussn und schleimige Typen im Kino saÜen.
Constantine ist an und für sich eine Comic-Verfilmung. Gab es in letzter Zeit ja auch fast keine, hehe. John Constantine (Keanu Reeves) ist ein armer Typ. Seit er ein Kind ist, sieht er Dinge, die eigentlich nicht für die Augen der Menschheit bestimmt sind. Grausame Dinge. Dämonen, Engel und allerlei anderes Getier nichtirdischen Ursprungs. Irgendwann wird ihm dies alles zuviel. Er versucht sich selbst umzubringen. Und was passiert mit Selbstmördern? Richtig, sie wandern in die Hölle. So was tut man schlieÜlich nicht als Katholik. Er hat aber Glück, wird reanimiert und lebt weiter, diesmal auf der Seite des Guten, denn er hat ja erkannt, dass er nicht spinnt, bekommt aber Lungenkrebs. Das was er sieht ist real. Und er möchte nicht in die Hölle, also versucht er alles mögliche um in den Himmel zu kommen. Das zugrunde liegende Konzept ist simpel. Es gibt einen Himmel und eine Hölle. Dort hausen der liebe Gott und der böse Teufel. Und denen ist in ihrem ewig währenden Leben zwischen Alpha und Omega stinklangweilig. Die Unendlichkeit ist ja auch ein recht langer Zeitraum. Also gehen sie einen perfiden Wettstreit ein. Es geht um die Seelen der Menschen. Wer mehr für sich gewinnt, der hat gewonnen. Doch da es ein wenig langweilig wäre, wenn sie selbst wie die Mähdrescher über die Kontinente hinweg jagen würden, vereinbaren sie folgendes: Sei dürfen lediglich passiv über ihre Helfer Einfluss auf die Menschheit ausüben. Auf der Seite der Guten wären dies die Engel, bei den Bösen die Half-Breeds, also irgendwas zwischen Dämon und Mensch. Als er die Polizistin Angela Dodson (Rachel Weisz) kennen lernt, nimmt der Film ist so wirklich Form an. Angelas Schwester starb, sie stürzte sich vom Hochhaus runter. Angela glaubte natürlich nicht an Selbstmord. Ihre Schwester war seit jahren in psychischer Behandlung, weil sie die Dinge genauso wie Constantine sah. Und keiner glaubte ihr, also war dies ihr letzter Ausweg. Constantine wollte Angela helfen, sie einweihen. Auch sie sah früher diese Dinge. Und so beginnt alles… Angela wird Medium für den Sohn des Teufels, der die Welt beherrschen möchte. Constantine und Angela möchten dies aber verhindern…
Wahnsinns Film. Ich fand Reeves ja schon immer klasse, aber seine coole Art den Anti-Helden zu spielen begeistert mich jedesmal aufs neue. Blöd nur, das er sich jede 2 Minuten eine Zigarette anzündet, also die Raucher im Kinopublikum tun mir da ein bisschen leid. Eine klare Empfehlung.

Ein ruhiger Vorort irgendwo in Amerika, plötzlich wird Jessica Martin (Kim Basinger) entführt. In der Zwischenzeit versucht Ryan (Chris Evans) seine Freundin (gespielt von Jessica Biel) zurückzugewinnen. Sie kreidet ihm an, zu kindisch und zu unzuverlässig zu sein. Er soll als Beweis dafür, das er sich angeblich geändert hat, etwas für sie erledigen. Plötzlich läutet aber sein Handy, und Jessica Martin ist dran, sie sei entführt. Ryan glaubt es anfangs nicht, merkt aber dann doch recht schnell das es stimmt. Jessica hat in der Zwischenzeit sein kaputtes Telefon wieder soweit repariert, das sie einen Anruf tätigen kann. Dieser darf jedoch nie abreissen, wer weiss ob sie das nochmal so hinbekommt. Doch als Ryan hektisch ihre Spur aufnimmt, um sie zu retten, sticht er in ein Wespennest, in der Betrug und Mord an der Tagesordnung sind. Er hat das Leben von Jessica und ihrer Familie in seiner Hand. Aber was erwartet ihn am anderen Ende der Telefonleitung? Und welchen Preis zahlt er, wenn er es herausfindet?
Ein sehr cooler Film, mit einen wahnsinns Speed. Er beginnt mit einen Paukenschlag und wird nie fad. Kann/muss man sich ansehen. Zeit für eine Pinkelpause gibt der Film aber nicht.

Ich war schon ganz gespannt auf den neuen Film von Martin Scorsese und Leonardo DiCaprio. Und ich wurde nicht enttäuscht.
Leonardo spielt Howard Hughes. Howard hat von seinem Vater ein Vermögen geerbt, und er wollte mit dem Geld seine Träume verwirklichen. Flugzeuge faszinierte ihm schon immer. Er möchte eine Kinofilm drehen, und für die damalige Zeit (40er Jahre) neue Masstäbe setzen. Um seine Flugzeuge akkurat zu filmen benötigt er mehr Kameras. Die Typen von den Filmstudios lachten ihm alle nur aus. Howard lies sich jedoch nicht von seinen Traum abbringen, und mit dem einsatz seines ganzen Geldes lies er den Film fertigstellen. Kaum war er fertig, musste er jedoch neu gedreht werden, er wollte Sprache im Film. War damals ja was ganz neues. Howard war von den Details fasziniert. Es musste alles seiner Vorstellung entsprechen. Der Film wurde ein Kassenschlager, und Howard berühmt. Er hasste aber das Rampenlicht. Er litt an vielen Neurosen. Darunter musste auch seine bekannten Freundinnen wie Katharine Hepburn (Cate Blanchett) und Ava Gardner (Kate Beckinsale) leiden. Später kaufte der die Fluglinie TWA und wollte damit groß raus. Seine Konkurrenz wollte jedoch das selbe, nämlich Interkontinentale Flüge. Ein Wettlauf beginnt, und Hughes zerbricht immer mehr daran, und es gipfelt in einer Zeit, wo Hughe sich einsperrt und seine Neurosen auslebt. Zum groÜen Showdown im Gericht und mit seinen bis dato gröÜten Flugzeug ist er jedoch wieder fit..
Der Film gefiehl mir, wie gesagt, wirklich sehr gut. DiCaprio ist einfach ein Talent, das merkt man jede Sekunde im Film. Nur das Ende ist ein bisschen anders als man es von Hollywood gewohnt ist. Trotzdem: klasse gemacht, eine Empfehlung. Und irgendwie würde ich gern wie Hughes sein, nur ohne seine Neurosen. Er war nach außen hin total stark, ein Macher..

Mit einem Häferl Milch mit Honig am Sonntag Abend durch die Blogwelt zappen hat was für sich…
Bobby (Colin Farrell) ist erst 9 Jahre alt, als sein größerer Bruder Carlton ihm die Liebe, Drogen und Hippies zeigt. Er ist fasziniert von seiner neuen Welt. Kurz darauf starb Carlton: er lief stoned durch eine Glastüre, und Bobby stand direkt daneben. Bobby führte sein Leben weiter, und lernte in der Schule Jonathan kennen. Die beiden verband schnell eine tiefe Freundschaft. Bobby lehrte Jonathan zu leben: Drogen, Musik, und Liebe. Kurz darauf starb Bobbys Mutter, er hatte nur mehr seinen Vater. Die beiden lebten jedoch in getrennten Welten. Bobby wurde nun immer mehr in die Familie von Jonathan eingebunden. Als Bobbys Vater starb, wurde er fixes Mitglied in Jonathans Familie. Ihm verband sehr schnell eine innige Beziehung zu Jonathans Mutter. Sie kifften gemeinsam und tanzten. Bobby hatte endlich etwas wie eine Familie. Zwischenzeitlich landete er auch mit Jonathan im Bett. Für Bobby war es nur Liebe, keine Homosexualität. Kurz darauf zog Jonathan nach New York, und ließ Bobby zurück. Bobby blieb zurück, nahm einen Job als Bäcker an, wollte aber raus aus der Stadt.
Nach ein paar Jahre zog Bobby wieder zu Jonathan nach New York, wo Jonathan mittlerweile mit Clare zusammenwohnte. Sie führten alle ein freies Leben: Clare liebte Jonathan, Jonathan schlief mit anderen Männern, und Bobby war noch immer wie ein kleines Kind: verletzlich und unsicher. Aber es änderte sich viel: Claire verliebte sich in Bobby, und wurde schwanger. Anfangs lief das Dreiecksverhältniss gut, aber Jonathan konnte das nicht ewig ertragen. Er verschwand zu seinen Eltern. Kaum kommt Jonathan an, stirbt sein Vater. Bobby machte sich groÜe Sorgen wo Jonathan war, und am Weihnachtsabend bekam er den Anruf das sein zweiter Vater tot sei, und Jonathan bei seiner Familie ist. Bobby fuhr sofort mit Clare hin. Der Besuch endete in einem großen Streit, doch sie versöhnten sich alle wieder und kauften gemeinsam für eine neue Zukunft ein Haus am Land. Bobby und Jonathan machten in der Ortschaft ein Kaffee auf, doch Clare konnte nicht nur mit dem Baby zuhause sitzen und ging weg. Nun waren Bobby und Jonathan wieder alleine. Aber nicht unglücklich, immerhin hatten sie sich noch. Bis Jonathan Sterbenskrank wird…
Ein wunderschöner Film. Er geht sehr nahe, und ist wirklich voller Emotionen. Die Liebe, der Tot und das Leben - alles gehört zusammen. Für mich gab es zwei wirklich wunderschöne Szenen: Anfangs sitzt Bobby mit seinen großen Bruder am Friedhof und hat seinen ersten LSD Tripp. Und sein Bruder nimmt ihm in den Arm, und gibt ihm das Gefühl das er geliebt wird. Man spürt es förmlich. Die zweite Szene spielt nach dem Tot von Bobbys zweiten Vater, als seine zweite Mutter ihm bittet, sie zu umarmen.
Überhaupt regt der Film sehr stark zum Nachdenken an: Bobby ist nicht schwul, er liebt nur. Sowas ist heutzutage nicht mehr möglich. Würde ich meinen besten Freund umarmen würden mich alle für Schwul halten. Dabei wäre es nur Liebe, keine Homosexualität. Man wirft sich aber der Gesellschaft unter, und zeigt seine Liebe nicht einfach. Zweitens ist es heutzutage auch kaum vorstellbar, wie Jonathans Familie Bobby aufgenommen hatte. Dieser Tage ist eine Familie nach außen hin schön, innen meist aber kaputt. Und man darf dieser Familie ja nicht zunahe kommen, sonst merkt man, dass der Schein trügt. Schade.

Peter (Stefan Kampwirth) ist Hacker. Er verdient gut mit dem Verkauf von Firmendaten. Seine Freundin (Natascha Bub) fühlt sich jedoch verfolgt. Sie glaubt abgehört zu werden, und deshalb beginnt sie, diverse Pillen zu schlucken. Peter nimmt sie nicht ernst, bis er einen Streit mit ihr hatte, und er sie später Tot in der Badewanne findet. Er ruft die Rettung und flieht. Er landet in Köln und weiss erstmal nicht was er machen soll. Auf seinem Skateboard wird er von einer neurotischen Frau im Auto niedergefahren, tut sich aber nichts. Er bricht in Wohnungen ein, zu der er leicht Zugang findet. Zuerst hinterlässt er keine Spuren, später wird er aber Teil des Lebens der Mieter. Irgendwann merkt er, daÜ sein Leben eigentlich falsch verlauft, und beendet seine Karriere als Hacker und entdeckt seine Liebe zu der Frau, die ihm niedergefahren hat.
Für einen deutschen Film bin ich begeistert. Eigentlich dachte ich eher an einen deutschen Abklatsch von “Hackers”, mit ein bisschen Romatik. Ich wurde aber dann positiv überrascht. Der Film ist gefühlsecht, und zeigt die vielen Fallen unserer Gesellschaft. Sehenswert!
Dieser Film handelt über Liebe, nicht im Hier und Jetzt, sondern jenseits von Zeit und Raum. Jesse (Ethan Hawke) und Celine (Julie Delpy) lernten sich in Wien kennen, verbrachte einen wundervollen Tag miteinander, und schliefen schließlich im Park unter Sternen miteinander. Blöd nur, das man nie die Telefonnummern ausgetauscht hat. Sie wollten sich in sechs Monate am selben Ort wieder treffen, doch es kam ganz anders. 9 Jahre später trafen sich sich in Frankreich wieder, wo Jesse sein Buch vorstellte. Dieses Buch behandelt ihren damaligen gemeinsamen Moment. Im wirkliche Leben sind beide fest vergeben, doch wieder verbringen sie den gesamten Tag miteinander, und sprechen viel über damals, heute und morgen.
Dieser Film ist wirklich wunderschön. Anfangs ist es noch komisch, dass beide Hauptrollen immer nur sprechen. Man taucht als Zuseher jedoch schon sehr schnell ein, man genießt und fühlt mit. Man wünscht und hofft - doch wie es ausgeht, muss sich jeder Zuseher selbst überlegen.
